• Himmelfahrtslauf Wössingen

    von

    Soll ich hin oder doch nicht? Das Wetter verhieß eigentlich nichts Gutes. Letztendlich machte ich mich doch auf den Weg, da ich die Strecke und auch die Veranstaltung mag. Als ich dort ankam war noch nicht viel los, aber der Veranstalter hatte sich auf das wechselhafte Wetter eingestellt und den Servicebereich gegen Regen und Wind abgedichtet. Bald bekam ich auch mit, dass die 10 km Strecke aus Sicherheitsgründen, Wind, aufgeweichter Boden, auf 2 x 5 km verändert worden war. Schade, aber verständlich. Die Sicherheit der Teilnehmer hat Vorrang.

    Für diesen 10 km-Lauf hatten auch 5 LSGler gemeldet. Bis auf David Heinig alle M65 und älter. Bis zum Start bewahrheitete sich die Vorhersage wechselhaftes Wetter. Zuerst startete der 5 km-Lauf und pünktlich um 10 Uhr auch der 10er, bei Sonne. Super. Die Strecke war teils aufgeweicht und auch der Asphalt ist bekanntermaßen schlecht. Die kleinen Hügel zwischendurch erlauben kein gleichmäßiges Tempo, aber 80 hm gesamt sind auch nicht wirklich schwierig.

    Am besten damit zurecht kam David, der mit 43:05 min schnellster LSGler war und 5. in der AK 40 wurde. Wir etwas älteren 😉 kamen alle auf's Podium. Peter Beil wurde 1. der AK75 (48:08), Josef Kranz 2. der AK65 (48:43), Gerhard Kappes 3. AK75 und Rolf Breithaupt 2. der AK 80. Das war dann auch Grund genug sich nach dem Lauf beim guten Speisen- und Getränkeangebot zu erholen. Schön, dass es immer noch so familiär durchgeführte Veranstaltungen gibt mit Angeboten für alle Altersgruppen.

    Bildergalerie (von Ingrid Schmidt)

    Ergebnisse

  • 44. Rhein-Volkslauf in Maximiliansau

    von

    Am 13. Mai 2026, fand der 44. Rhein-Volkslauf in Maximiliansau statt. Zur Wahl standen ein 5-km- und ein 10-km-Straßenlauf, die um 18:30 bzw. 18:35 Uhr starteten.
    Die flachen, bestenlistenfähigen Strecken führten von Maximiliansau aus in Richtung Rhein. Während der 5-km-Lauf früher wendete, verlief die 10-km-Strecke weiter über offene Feld-, Seen- und Waldpassagen – Abschnitte, die den starken Gegenwind auf der ersten Hälfte besonders spürbar machten. Kurz vor dem Start hatten Regenschauer und Windböen für ungemütliche Vorzeichen gesorgt, und auch während des Rennens verlangten die Bedingungen den Läuferinnen und Läufern einiges ab.
    Die LSG Karlsruhe ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Über die 10 km standen drei von vier LSG-Startern auf dem Treppchen ihrer Altersklasse: Norbert Irnich gewann die M60 in 41:22 min, Sven Krause wurde Zweiter der M40 in 39:43 min, und Ralf Hauptmann belegte mit 38:29 min den dritten Platz der M45. Auch in der Gesamtwertung überzeugten die LSG-Läufer: Ralf kam als Neunter ins Ziel, Sven als 16. und Norbert als 24.
    Fridtjof Siebert (M55, 51:02 min) verpasste zwar eine Altersklassenplatzierung, absolvierte aber dennoch einen besonderen Wettkampf: Er war bereits mit dem Rad aus Karlsruhe angereist und verwandelte den 10-km-Lauf damit kurzerhand in einen inoffiziellen Koppelwettkampf – mindestens einen Sonderpreis hat er sich damit verdient.
    Über die 5 km war die LSG ebenfalls erfolgreich vertreten: Norbert Piekorz erreichte in 28:30 min das Ziel und holte Rang 3 in der M60.
    Ein sehr erfolgreicher Abend für die LSG Karlsruhe – trotz widriger Bedingungen.
    Bilder von VLG Maximiliansau, Green Chilly, Norbert Irnich
  • LSG Staffel wird BW Meister über 3x1000m – M60 – neuer Kreisrekord ??

    von

    Am Sonntag haben Manfred Deger, Peter Butzer und Robert Rechlitz (als Vertretung von Norbert Irnich) an den BaWü-Langstaffel-Meisterschaften in der AK60 in Mosbach am Neckar teilgenommen. Bei herrlichem Wetter konnte völlig überraschend der Sieg herausgelaufen werden. Und das trotz gesundheitlicher Einschränkungen bzw. verletzungsbedingter Beeinträchtigungen im Vorfeld. Aber die hervorragende Taktik, insbesondere wer wann läuft, und das ausgiebige Training der Staffelübergabe ein paar Tage vor dem Wettkampf hat den unerwarteten Erfolg gebracht. Insgesamt gingen 10 AK-Staffeln (M30-M70) gleichzeitig an den Start, was es nicht gerade leichter machte. Manfred als Startläufer konnte eine sehr gute Position für Robert rauslaufen und den Staffel trotz ordentlichem Gerangel gut übergeben. Auf dem Mittelstück wurde der Rückstand zu den Führenden zwar deutlich größer, aber auch hier klappte die Staffelübergabe auf Peter super, der sich dann auf den Weg machte und zügig auf die vor ihm laufende Konkurrenz auflaufen konnte. Und in der letzten Kurve die favorisierten Essingener klar überholen und damit den Sieg einfahren konnte – mit neuem Kreisrekord!

    Ein toller Erfolg für die LSG, bei der Robert seine allererste Teilnahme an einer Meisterschaft überhaupt gleich krönen konnte.

    Und die fehlenden 13 Sekunden auf den Badischen Rekord werden sicherlich das nächste Mal angegangen – wenn alle fit sind sollte dies bei diesem Team-Spirit auch möglich sein.

    Ergebnisse

  • Fast, Flat & Windy – Michael Krüger gelingt das Comeback auf Sylt

    von

    Der „North Sea Ultra“ wirbt mit dem Motto „Fast, Flat & Windy“. Flach war es tatsächlich, windig mit 15 bis 25 km/h ebenfalls – aber „fast“ im Sinne von schnell? Nicht unbedingt. Denn die 111 Kilometer einmal rund um Sylt führen nicht nur über asphaltierte Wege, sondern auch über anspruchsvolle Strand- und Dünenabschnitte. Gerade diese machen den landschaftlich außergewöhnlich schönen Lauf zu einer echten Herausforderung.

    Für Michael Krüger war der North Sea Ultra am 9. Mai 2026 dennoch weit mehr als nur ein weiterer Ultralauf. Es war die erfolgreiche Begleichung einer offenen Rechnung. Einen früheren Versuch auf Sylt hatte er abbrechen müssen. Umso größer war nun die Freude über den gelungenen Zieleinlauf nach 12 Stunden und 24 Minuten.

    Der Lauf begann morgens um 6 Uhr bei beeindruckendem Sonnenaufgang. Alle Orte der Insel werden angelaufen, stets entlang der Küste – ein Erlebnis, das landschaftlich seinesgleichen sucht. Michael startete allerdings etwas zu forsch und lag lange Zeit sogar auf Rang fünf. Nach der Hälfte der Strecke machten sich muskuläre Probleme bemerkbar, sodass er die letzten Kilometer nach der 100-km-Marke teilweise gehend absolvieren musste. Trotzdem erreichte er am Ende einen starken 26. Platz unter 142 Finishern. Viele Teilnehmer mussten den Lauf vorzeitig beenden.

    Besonders bemerkenswert ist dieses Ergebnis auch vor dem Hintergrund von Michaels Laufkarriere. Der frisch in die Altersklasse M60 gewechselte Ultraläufer gehörte früher zu den besten deutschen 100-km-Läufern und erzielte einst eine herausragende Bestzeit von 7:16 Stunden. Allerdings gab es in seiner langen Laufbahn immer wieder längere Wettkampfpausen im Ultrabereich. Umso schöner ist es, dass ihm nun ein weiteres Comeback gelungen ist.

    In dieser Saison hat sich Michael kontinuierlich wieder in Form gebracht. Ob er das Jahr nun sogar noch mit seiner ersten Teilnahme an einem 24-Stunden-Lauf krönt – möglicherweise bei den Deutschen Meisterschaften am 27. Juni 2026 in Delmenhorst – bleibt mit Spannung abzuwarten.

    Der Sieg beim North Sea Ultra ging übrigens an Dominik Welzel in starken 8:53 Stunden.

    Ergbnisse: https://northseaultra.com/live/